Neue Trends beim Sonnenschutz

Wenn es um Hautschäden geht, sollte nicht nur die UVB-Strahlung des Sonnenlichtes beachtet werden, sondern auch die UVA- und die Infrarot-Strahlung.

 

Ein Sonnenbrand wird hauptsächlich von UVB-Strahlen verursacht. Daher bezieht sich die Angabe des Lichtschutzfaktors (LSF) nur auf den UV-B-Schutz.

Seit einiger Zeit gilt jedoch auch die UVA-Strahlung als Risikofaktor. Vorreiter in diesem Bereich waren die Australier, die besonders durch UV-Strahlung belastet sind. Sie etablierten den so genannten Australischen Standard. Sonnenschutzprodukte, die diesem Standard entsprechen, filtern 90 Prozent der UVA-Strahlung heraus. Aber: Ganz egal, ob der UVB-Schutz niedrig oder hoch ist, der UVA-Schutz nach Australischem Standard bleibt immer gleich.

Wer sich also bei einer Sonnencreme mit hohem LSF nur darauf verlässt, lange vor schädlicher UVB-Strahlung geschützt zu sein, setzt sich mit der Zeit einer hohen UVA-Belastung aus.

Aussagekräftiger soll die Angabe der so genannten UVA-Bilanz sein. Die EU-Kommission empfiehlt einen UVA-Bilanzwert über 30, den bereits die meisten Sonnenschutzprodukte, die in Apotheken angeboten werden, erreichen.

Neben der UV-Strahlung scheint auch die kurzwellige Infrarot-A-Strahlung (IRA) nachteilige Effekte zu haben. Sie fördert unter anderem die Hautalterung. Es gibt bereits erste Sonnenschutzzubereitungen in der Apotheke, die Stoffe enthalten, um Schäden durch IRA entgegenzuwirken.

 

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